Infektionskrankheiten in Deutschland

Ein neuer Bericht vom Bundesinstitut zur Überwachung und dem Schutz vor Seuchen, bestätigt, dass Infektionskrankheiten seit 2015 stark angestiegen sind.

Einige Ärzte glauben, dass die tatsächliche Zahl der Tuberkulosefälle viel höher ist.

Es wurden ca. 800.000 Asylanträge gestellt. 300.000 Flüchtlinge davon sind verschwunden.

 

Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Jemen, dem in Schleswig-Holstein Unterschlupf  gegeben wurde, hat möglicherweise mehr als 50 deutsche Kinder mit einem hoch ansteckenden Stamm von Tuberkuloseerregern infiziert.

Der Mann, der zwischen Januar und Mai 2017 in einer Kirche im Kreis Rendsburg-Eckernförde untergebracht war, war häufig in Kontakt mit Kindern, die eine Tagesstätte in der Einrichtung besuchen und von denen einige erst drei Jahre alt sind. Im Juni wurde er in ein Krankenhaus in Rendsburg eingewiesen, wo bei ihm Tuberkulose diagnostiziert wurde.

Nach Angaben der kommunalen Gesundheitsbehörden werden jetzt erst die Kinder, deren Eltern, Erzieher und Gemeindemitglieder auf die Krankheit hin untersucht, die sich noch Monate oder sogar Jahre nach dem Kontakt entwickeln kann.

Die Angst vor Tuberkulose wirft neuerlich ein Licht auf das erhöhte Risiko der Ausbreitung ansteckender Krankheiten in Deutschland, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr als zwei Millionen Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten ins Land gelassen hat.

 

Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch wurde am 12. Juli 2017 veröffentlicht. Darin sind Daten von mehr als 50 ansteckenden Krankheiten in Deutschland während des Jahres 2016 aufführt.

Der Bericht verzeichnet ein häufigeres Auftreten von Adenovirus-Konjunktivitis, Botulismus, Windpocken, Cholera, Kryptosporidiose, Denguefieber, Echinokokkose, enterohämorrhagischem E. coli, Giardiasis, Haemophilus influenzae, Hantavirus, Hepatitis, hemorrhagischem Fieber, HIV/AIDS, Lepra, Läuserückfallfieber, Malaria, Masern, Meningokokkeninfektionen, Meningoenzephalitis, Mumps, Paratyphus, Röteln, Ruhr, Syphilis, Mumps, Rubella, Shigellose, Trichinellose, Tuberkulose, Tularämie, Typhus und Keuchhusten.

Die meisten der tropischen und exotischen Krankheiten, die von Migranten ins Land gebracht werden, sind angeblich unter Kontrolle.

Fälle von Hepatitis B etwa haben laut dem RKI in den letzten drei Jahren um 300 Prozent zugenommen. Die meisten Fälle beträfen nicht geimpfte Migranten aus Afghanistan, dem Irak und Syrien. Fälle von Masern nahmen von 2014 auf 2015 sprunghaft um 450 Prozent zu, und auch Windpocken, Meningitis, Mumps, Rubella und Keuchhusten breiten sich aus. Auf Migranten entfallen mindestens 40 Prozent aller neuen Fälle von HIV/AIDS, die in Deutschland seit 2015 diagnostiziert wurden, heisst es in einem anderen Bericht des RKI.

Die Zahl der gemeldeten Fälle von Tuberkulose zwischen 2014 und 2016 sind über 30 Prozent gestiegen. Einige Ärzte glauben, dass die tatsächliche Zahl viel höher sein kann.

 

In deutschen Zeitungen ist inzwischen eine Fülle von Artikeln erschienen,  dass die Massenmigration das Risiko der Verbreitung von Infektionskrankheiten in Deutschland erhöht hat. Einige der Schlagzeilen lauten:

Flüchtlinge bringen häufig im Gastland unbekannte Krankheiten mit„; „Flüchtlinge bringen seltene Krankheiten nach Berlin“; Flüchtlinge in Hessen: Rückkehr seltener Krankheiten„; „Flüchtlinge schleppen häufig unbekannte Krankheiten nach Deutschland ein„; „Experten: Flüchtlinge bringen ‚vergessene‘ Krankheiten mit„; „Dreimal mehr Hepatitis-B-Fälle in Bayern„; „Bandwurmbefall in Deutschland um mehr als 30 Prozent angestiegen„; „Infektionskrankheiten: Flüchtlinge bringen Tuberkulose„; „Migration und Armut als Ursache: Tuberkulosefälle in Deutschland nehmen wieder zu – vor allem in den Großstädten„; „Mehr Erkrankungen in Deutschland: Die Tuberkulose ist zurück“; „Mediziner fürchtet Tuberkulosegefahr wegen Flüchtlingswelle„; „Deutlich mehr Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg: Oft Migranten betroffen„; „Experte: Flüchtlingspolitik schuld an Masernwelle„; „Krätze ist in NRW auf dem Vormarsch„; „Fast vergessene Krankheiten wie die Krätze kommen nach Bielefeld zurück„; „Sie haben Kontakt mit Flüchtlingen? Das sollten Sie beachten“ oder „Flüchtlinge: Breites Spektrum an Erkrankungen„.

 

Christoph Lange, ein Tuberkuloseexperte am Forschungszentrum Borstel, sagt, deutsche Ärzte seien mit vielen Krankheiten, die von Migranten eingeführt werden, nicht vertraut:

„Es wäre sinnvoll, wenn Tropenkrankheiten und andere bei uns seltene Erkrankungen in der Ausbildung von Ärzten wieder eine größere Rolle spielten.“

Wenig bekannte Krankheiten in Deutschland :

  • Läuserückfallfieber: In den letzten zwei Jahren wurde bei mindestens 48 Personen das Läuserückfallfieber diagnostiziert, eine Krankheit, die in Deutschland bis zur Migrationskrise 2015 unbekannt war, wie es in dem Bericht des RKI heißt. Die Krankheit, die durch Kleiderläuse übertragen wird, tritt vor allem bei Migranten aus Ostafrika auf, die, um Deutschland zu erreichen, Monate lang in denselben Kleidern reisen. „Das Läuserückfallfieber hatten wir alle vergessen“, sagt Hans Jäger, ein Arzt aus München. „Es hat eine Sterberate von bis zu 40 Prozent, wenn man es nicht erkennt und nicht mit Antibiotika behandelt.“ Das Hauptproblem sei, die Krankheit zu diagnostizieren. „Die Symptome sind wie bei Malaria: Fieber, Kopfweh, Hautausschlag.“

 

  • Lassa-Fieber: Im Februar 2016 wurde ein Patient, der sich in Togo, Westafrika, infiziert hatte, in Deutschland behandelt, wo er der Krankheit erlag. Nach seinem Tod wurde eine Lassa-Infektion bei einer weiteren Person bestätigt, die beruflichen Kontakt mit der Leiche des Verstorbenen gehabt hatte. Die Person wurde in einer Isolationseinrichtung behandelt und überlebte. Es war die erste dokumentierte Ansteckung mit dem Lassa-Virus in Deutschland.

 

  • Dengue-Fieber: Bei fast tausend Personen in Deutschland wurde 2016 das Dengue-Fieber, eine von Moskitos übertragene Tropenkrankheit, diagnostiziert. Das waren 25 Prozent mehr als im Jahr 2014, als die Krankheit bei 755 Personen festgestellt worden war.

 

  • Malaria: Die Zahl der Personen, bei denen Malaria diagnostiziert wurde, stieg deutlich in den Jahren 2014 (1.007) und 2015 (1.063), war aber 2016 leicht rückläufig (970). Die meisten der Betroffenen hatten sich in Afrika angesteckt, insbesondere in Kamerun, Ghana, Nigeria und Togo.

 

  • Echinokokkose: Zwischen 2014 und 2016 wurde bei über 200 Personen in Deutschland die Bandwurminfektion Echinokokkose diagnostiziert, ein Anstieg der Fallzahlen von gut 30 Prozent. Die Betroffenen hatten sich in Afghanistan, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, dem Irak, Mazedonien, Marokko, Syrien und der Türkei angesteckt.

 

  • Diphtherie: Zwischen 2014 and 2016 wurde bei mehr als 30 Personen in Deutschland Diphterie diagnostiziert. Die Betroffenen hatte sich in Äthiopien, Eritrea, Libyen, Sri Lanka und infiziert.

 

  • Krätze: In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der Krätze-Patienten zwischen 2013 und 2016 sprunghaft um fast 3.000 Prozent.

 

Derzeit wird Deutschland von einer Masern-Epidemie heimgesucht, die die Gesundheitsbehörden mit der Einwanderung aus Rumänien in Verbindung bringen.Der Masernausbruch hat alle Bundesländer erfasst, mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland mit wenigen Migranten.

Epizentrum der Masern-Krise ist Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland und jenes mit der größten Zahl von Migranten. Fast 500 Fälle wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 in NRW gemeldet, die meisten davon in Duisburg und Essen, wo im Mai eine 37 Jahre alte Mutter dreier Kinder an der Krankheit starb. Masernausbrüche wurden auch aus Berlin, Köln, Dresden, Hamburg, Leipzig, München und Frankfurt am Main gemeldet, wo die Krankheit bei einem neun Monate alten Säugling diagnostiziert wurde.

 

 

Englischer Originaltext: http://www.gatestoneinstitute.org/10676/germany-migrants-infectious

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s