Saudi-Arabien: Donald Trump gründet eine „Anti-Terror-Allianz“

Während der neue US-amerikanische Präsident Saudi-Arabien und Israel besucht, ereignet sich in Europa erneut ein Anschlag. Wie schon in Paris wählten die Täter jugendliche Konzertbesucher als Ziel, ein Massenmord an Kindern und Jugendlichen.

Nach allen bisherigen Anschlägen ist es nicht überraschend, dass auch diesen Angriff dubiose Extremisten verübten, die ihr Mordhandwerk mit religiösen Motiven verbrämen.

Wer diese Leute bezahlt und ausbildet, wer seit Jahrzehnten den Terror deckt, wird auch nach diesem Angriff kaum öffentlich diskutiert. Dabei befand sich der US-Präsident kürzlich noch genau dort, wo der dschihadistische Terror seinen Ausgangspunkt nahm.

Seit Jahrzehnten fördert das saudische Königshaus weltweit eine extremistische Auslegung des Islam. Überall in der muslimischen Welt bekämpfen die Absolventen der religiösen saudischen Glaubensschulen die Vielfalt des Islam.

Aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten finanzierte Söldner tauchen überall auf, wo es geostrategische Interessen gibt. Von Afghanistan über die ehemaligen Sowjetrepubliken, Algerien, Libyen, Irak bis Syrien verbreiten sie Terror und Zerstörung, vor allem in den arabischen und muslimischen Gesellschaften.

Die USA kaufen Saudi-Arabien täglich eine Million Barrel Rohöl ab. Die Gewinne schickt das saudische Königshaus zurück in amerikanischen Rüstungsfirmen. Dafür halten die USA ihnen militärisch und öffentlich der Rücken frei und sind ihnen behilflich, gemeinsame Gegner in der Region zu zerstören. Irak, Libyen und Syrien sind fast vollständig und dauerhaft zerstört. Das nächste Ziel ist Iran.
Die Begründung lautet: Der Iran unterstützt den internationalen Terrorismus. Nun waren es nicht iranische Agenten, welche die zahllosen Anschläge der letzten Jahre in Europa durchführten und die dschihadistischen Söldnerbanden weltweit ideologisch und finanziell ausrüstet.

Die Strategen der dunklen Mächte scheinen sich darauf verlassen zu können, dass den meisten Menschen in Europa die feinen Unterschiede nicht so klar sind. Sie setzen darauf, dass wir pauschal „den Islam“ für diese Verbrechen verantwortlich machen.

In Saudi-Arabien gründete Donald Trump eine „Anti-Terror-Allianz“. Saudi-Arabien und die Golfstaaten sollen den Terror bekämpfen.

Die Attentäter von Petersburg, Paris, Brüssel und vielen anderen Orten waren wahhabitische und salafistische Extremisten, ausgebildet in der Internationale der Dschihadisten, finanziert und ausgebildet von sunnitischen Extremisten.

Seit die ideologische Teilung Europas verschwunden ist, tritt die kulturelle Spaltung Europas zwischen dem westlichen Christentum einerseits und dem orthodoxen Christentum und dem Islam andererseits wieder auf.

Hunderttausende Tote in Afghanistan, Pakistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen, Millionen von Vertriebenen sind das Ergebnis des sunnitischen Extremismus und des saudischen Söldnertums.

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