USA: 2.000 Panzer und die 10. Luftwaffenbrigade nach Deutschland verlegt

Die USA planen die größte Truppenverlegungsoperation nach Deutschland seit 1990. Bis Weihnachten 2016 sollen 2.000 Panzer sowie Kommandofahrzeuge und über 4.000 Soldaten im Rahmen der „Operation Atlantic Resolve“ nach Bremerhaven verschifft werden.

Derzeit stehen hunderte Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams der 3. Kampfpanzerbrigade sowie M2 Bradley IFV-Schützenpanzer der 4. Infanteriedivision (Kampfname „Eiserne Brigade“) aus Fort Caston in Colorado im Hafen von Beaumont in Texas und warten auf ihre Verschiffung nach Bremerhaven.

Ihre Ankunft ist für Mitte Januar 2017 geplant. Danach soll die Brigade neben Standorten in Deutschland auch auf sechs weitere osteuropäische Länder verteilt werden.

Die zusätzlichen 4.000 Soldaten und 2.000 Panzer sollen ein „Zeichen der Abschreckung und der Verteidigungsfähigkeit“ setzen. Die Eiserne Brigade bezeichnet sich selbst als die „beste gepanzerte Brigade der Welt, ausgebildet und bereit für jeden Kampf“.

Die Operation dient dem Nachweis, dass „die nötige Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Ort in Europa gebracht“ werden kann, so Oberst Tedd Bertulis. Er ist Vize-Logistik-Chef des US-Kommandos in Europa, EuCom, mit Sitz in Stuttgart.

Spätestens Ende 2017 sollen „Our Boys“ wieder zurück in den USA sein. Allerdings wird dabei immer nur auf das Militärpersonal an sich verwiesen. Ob die 2.000 Panzer und gepanzerten Fahrzeuge ist noch unklar.

Im Rahmen derselben NATO-Operation wird auch die Bundeswehr im Februar nächsten Jahres 500 Soldaten, 20 Schützenpanzer vom Typ Marder und sechs Kampfpanzer Leopard 2 sowie 170 weitere Militärfahrzeugen in Litauen stationieren. die Operation dem Nachweis, dass „die nötige Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Ort in Europa gebracht“ werden kann, so Oberst Tedd Bertulis, Vize-Logistik-Chef des US-Kommandos in Europa, EuCom, mit Sitz in Stuttgart hat.

Für den Transport aller 2.000 Panzer und Kommandofahrzeuge ist nach ihrer Ankunft in Bremerhaven nach Schätzung von Bertulis der Einsatz von zirka 40 Güterzügen notwendig. Derzeit werden noch die Kapazitäten der dafür in Frage kommenden Reedereien und Bahnbetreiber geprüft.

Die Reederei Stena Line hat bereits die Verstärkung der Linie von Travemünde nach Liepaya in Lettland durch zusätzliche Fähren angekündigt. Auch die Reederei DFDS ist bereit, ihre Fährflotte für die Verbindung Kiel-Klaipeda aufzustocken.

Als ergänzende Luftunterstützung zu den Panzerbrigaden wird zudem die komplette 10. Luftkampfbrigade aus Fort Drum im Bundestaat New York ins mittelfränkische Illesheim verlegt.

Von dort aus soll die Brigade nach Aussagen der US-Army Europe in Osteuropa eingesetzt werden, um die Fähigkeit der Allianz zu stärken, „Aggressionen zurückzuweisen“. Dabei wird insbesondere auf Lettland und Polen verwiesen. Das Leitmotto der Brigade lautet:

Fliege zum Ruhm – Gestählt in der Schlacht, immer bereit.

Der rotierende Einsatz der Brigaden soll auf neun Monate begrenzt sein. Mit diesem Rotationssystem versucht die NATO, die Bestimmungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages auszuhebeln (Deutschland: Versteckte Besatzung – Sie finanzieren den „geheimen Krieg“ der USA mit!), der eine permanente Stationierung von NATO-Streitkräften auf dem Gebiet Osteuropas ausschließt.

Spätestens zu Weihnachten 2017 sollen „Our Boys“ wieder zurück in den USA sein. Allerdings wird nur auf das Militärpersonal an sich verwiesen. Ob die 2.000 Panzer und gepanzerten Fahrzeuge in Europa bleiben, ist noch unklar.

Die Bundeswehr wird im Februar nächsten Jahres im Rahmen derselben NATO-Operation auch 500 Soldaten, 20 Schützenpanzer vom Typ Marder und sechs Kampfpanzer Leopard 2 sowie 170 weitere Militärfahrzeugen in Litauen stationieren.

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