USA und fast alle Nato – Staaten setzen seit Jahren abgereichertes Uran in Geschossen und Bomben ein

Die USA und fast alle Nato – Staaten setzen seit Jahren abgereichertes Uran in Geschossen und Bomben ein. Die eingesetzten Waffen zerstören Leben und Gesundheit der Menschen und Nutztiere, welche giftige Stoffe aufnehmen, die wir mit verzehren. Auch unsere Umwelt wird zerstört.

Irak ist das am stärksten durch Uranwaffen kontaminierte Land. Die USA und Großbritannien verschossen in den Kriegen von 1991 und 2003 mindestens 400.000 Kilogramm Uranmunition. Die Zivilbevölkerung war nicht über die Risiken des Einsatzes informiert. Feldstudien über die Auswirkungen von Uranmunition im Irak wurden aufgrund der Weigerung der USA, Orts- und Mengenangaben über verschossene Munition zur Verfügung zu stellen, stark behindert. Die Friedensorganisation Pax hat vom niederländischen Verteidigungsministerium im Rahmen des “Freedom of Information Act” einige wenige US-Koordinaten erhalten. Aus diesen geht hervor, dass die US-Armee 2003 DU auch in Wohngebieten eingesetzt hat. Die Anzahl der Krebserkrankungen in der Provinz Babil, südlich von Bagdad, stieg von 500 diagnostizierten Fällen im Jahr 2004 auf 9.082 im Jahr 2009. Uran-Munition wurde in fünf Kriegen, u. a. auch im Kosovo und in Afghanistan eingesetzt.

Experten gehen davon aus, dass es sich nur in beiden Irak Kriegen um mindestens 400.000 Tonnen URAN-Munituion handeln kann.

Uran tritt über die Atemwege in den Körper. Die kämpfenden Soldaten beider Kriegsparteien sind von Gesundheitsschäden betroffen.
Viele Gebiete sind nach wie vor stark von Strahlung verseucht, Viele Panzer, Waffen und Munition der US Army sind im Irak verteilt. Der Boden, das Wasser, die Luft sind mit radioaktiven Partikel verseucht.

Um eine höhere Vernichtungskraft zu erreichen, wird Uran verwendet. Die Dichte ist ca. 70% größer ist als die von Blei.
Trifft ein Uran angereichertes Geschoss auf ein Ziel, wird die Bewegungsenergie des Geschosses zum überwiegenden Teil in Wärmeenergie umgewandelt, wobei es zu großer kurzzeitiger Hitzeentwicklung kommt. Neben der mechanischen Zerstörung in der Umgebung des Treffers durch die Durchschlagskraft des Geschosses geraten bei einem Panzer Treibstoff und Munition in Brand.
Bei dem Einschlag entstehenden Temperaturen von 3.000 – 5.000 °C und die Kräfte sind so hoch, dass das Geschoss schmilzt und z.T. zerstäubt. Der entstehende Uranstaub entzündet sich aufgrund seiner pyrophoren Eigenschaft und verstärkt den Zerstörungseffekt des Geschosses.

Die Geschosse haben bei gleicher Größe – gleichem Kaliber – wie konventionelle Munition eine erheblich höhere Masse und damit eine viel größere Durchschlagskraft.
Die Durchschlagskraft wird zusätzlich durch Härtung des Materials erhöht, die man durch Zusatz geringer Mengen Titan erreichen kann.
Bei Uran-Geschossen kommt vorwiegend die Uran-Legierung „U-3/4Ti“ zum Einsatz.
Durch das Schmelzen, Zerstäuben und Entzünden des Urans entstehen Uranpartikel und Uranoxide, die als Schwebteilchen in die Umgebungsluft gelangen und eingeatmet werden, bzw. nehmen diese mit der Nahrung auf.

Neben dem militärischen, zerstörenden Effekt entfaltet Uran sowohl wegen seiner Radioaktivität als auch wegen seiner chemischen Giftigkeit eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus. Aufgrund der geringen Aktivität der Geschosse wird dabei die toxische Wirkung auf die Nieren als entscheidend angesehen. Es gibt kein internationales Abkommen, das den Einsatz von abgereichertem Uran explizit verbietet. Der Einsatz von Urangeschossen steht jedoch u. a. in Konflikt mit dem Genfer Protokoll, das die Verwendung von giftigen Stoffen im Krieg verbietet.

Das abgereicherte Uran ist ein Abfallprodukt der Kernenergie aus der Herstellung von Kernbrennstoff für Atomkraftwerke. Es besteht zu 99,8% aus Uran-238 und zu 0,2% aus Uran-235 und kann Spuren von Plutonium-239 enthalten.

Die militärische Verwendung der Abfälle aus der Urananreicherung spart die Kosten der Zwischenlagerung von nicht benötigtem abgereichertem Uran. Die Herstellung von Uranmunition ist im Vergleich, z. B. zu Wolframcarbidmunition, günstiger.

Kernenergie hat einen Halbwertszeit von 4.468.000.000 Jahren.

Der Einsatz von abgereicherten Uran ist für die Waffenindustrie, sowie den Produzenten äußerst lohnenswert. Das Militär bekommt das todbringende, strahlende Material zur Produktion von Munition mit Langzeitfolgen günstig und die Atomindustrie kann ihre – über 1 Million Tonnen – angehäuften Vorräte abbauen.

Die Bedrohung in den betroffenen Gebieten ist Uranstaub, der durch Aufwirbelungen immer wieder in der Umgebungsluft ist, Ebenfalls die in den Boden geschossenen Projektile, die innerhalb von fünf bis zehn Jahren vollständig korrodieren können und dadurch das Uran ins Grundwasser freisetzen.

Abgereichertes Uran kann, wenn es über einen längeren Zeitraum oder auf kurze Entfernung wirkt, das Erbgut schädigen und Krebs auslösen. Die eigentliche Gefahr geht aber nicht von äußerer Strahlung aus, sondern von über die Atemwege und Nahrung aufgenommenen, uran- oder uranoxidhaltigen Stäuben (innere Strahlung).

Bei Schwangeren besteht – vorwiegend in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft – eine erhöhte Gefahr der Schädigung von Embryo oder Fötus im Mutterleib schon bei leicht erhöhter Radioaktivität oder ionisierender Strahlung.[9] In der Lunge abgelagerte Partikel erzeugen eine lokal erhöhte Bestrahlung gerade durch Alphateilchen.

Uran wirkt chemisch wie viele andere Schwermetalle und schädigt als Gift den Stoffwechsel der inneren Organe. Die chemische Giftigkeit ist besonders in den ersten Wochen nach der Aufnahme einer größeren Uran-Menge von Bedeutung.

Die radio-toxische Wirkung von Uran-238, dem Hauptbestandteil von abgereichertem Uran, beruht vor allem auf dessen a-Strahlung. Die radiotoxische Wirkung ist bei gleicher Aktivitätsmenge vergleichbar mit der radio-toxischen Wirkung von
Plutonium-239 oder anderen radioaktiven Schwermetallen mit a-Zerfall wie z. B. Radium-226 oder Thorium-232.
Unter der radio-toxischen Wirkung eines Stoffes versteht man die gesundheitsschädigende
Wirkung der radioaktiven Strahlung, die der Stoff freisetzt. Radioaktive Strahlung ist eine ionisierende Strahlung, weil sie Atome und Moleküle im Körper ionisieren, d.h. ihnen elektrische Ladung entreißen kann. Auf dieser Ionisation sowie auf der Bildung von Radikalen (Zerlegung von Wasser in die chemisch besonders aggressiven Bestandteile H und OH) beruht die schädigende Wirkung radioaktiver Strahlung, die sich im Endeffekt in Zellveränderungen äußert.
Durch das entreißen der elektrischen Ladung von Atomen und Molekülen in den Zellkernen – DNS RNS erfolgt eine Direktschädigung des Zellkerns und eine Veränderung der Informationen im Erbgut.

Mit Nahrung und Trinkwasser aufgenommene radioaktive Substanzen gelangen je nach Löslichkeit über den Magen-Darmtrakt ins Blut und können sich so im Körper verteilen.
Mit der Atemluft aufgenommene radioaktive Substanzen bleiben je nach Teilchengröße zuerst in den Bronchien hängen, von wo aus sie wieder je nach Löslichkeit ebenfalls ins Blut übergehen.
Die Strahlendosis und damit das Risiko einer durch Strahlung ausgelösten (strahleninduzierten) Krebs- oder Leukämieerkrankung oder eines Erbgutschadens nimmt mit der Dauer der Strahleneinwirkung zu. Je länger eine radioaktive Substanz im Körper verweilt, desto mehr Strahlungsenergie wird vom Gewebe aufgenommen.
Da aber die Menschen aus vielen Gründen dort nicht wissen, dass das gesamte Gebiet verseucht ist, erhalten sie mit jedem Tag eine höhere Dosis.

Nachdem die radioaktiven Stoffe über den Magen-Darm-Trakt oder die Lunge ins Blut gelangt sind, können sie sich in Organen anreichern. Im Falle von Uran sind die Anreicherungsorgane, wie bei Plutonium, vor allem die Knochen (ca. 60 %), die Leber (ca. 15 %) und die Nieren (ca. 10 %). Die freigesetzte radioaktive Strahlung führt in den Organen zu einer Strahlendosis, durch die eine Krebserkrankung ausgelöst werden kann. Lungenkrebs kann entstehen, da insbesondere größere Staubpartikel sich im Lungengewebe festsetzen können und dort über lange Zeit ihre radioaktive Strahlung freisetzen. Für all die genannten Krebserkrankungen gilt, dass sie bis zu 20 oder 30 Jahre nach der Strahlenbelastung auftreten. Von der ansässigen Bevölkerung wird dies teilweise nicht mehr direkt mit dem Krieg in Zusammenhang gebracht. Durch die Anreicherung in den Knochen kommt es zu einer langfristigen Bestrahlung des Knochenmarks. Dadurch kann durch das Uran Leukämie ausgelöst werden. Nach heutigem Kenntnisstand tritt eine solche Leukämieerkrankung typischerweise 2 bis 10 Jahre nach dem Eintritt der Staubpartikel in dem Körper auf. Schließlich wird je nach Dosis durch die radioaktive Bestrahlung der körpereigenen Keimdrüsen ein Erbgutschaden ausgelöst werden, der sich in Missbildungen oder Erkrankungen in der Nachfolgegeneration äußern kann.

Bei Schwangeren besteht,vorwiegend in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft eine erhöhte Gefahr der Schädigung von Embryo oder Fötus im Mutterleib schon bei leicht erhöhter Radioaktivität oder ionisierender Strahlung.

Der Gebrauch von Uranmunition hat in den Ländern, in denen die USA und die Nato Kriege geführt hat, bzw. immer noch im Irak, Afghanistan, Somalia, Kosovo und Serbien führen, zu einem enormen Anstieg nicht nur der Krebsrate, sondern auch von Missbildungen bei Neugeborenen geführt. Im Irak haben die US-Militärs einen schleichenden
Völkermord ausgelöst, der zu Millionen Toten im Laufe der Zeit führen wird. Statistisch durchaus vorher berechenbar. Die Opfer des Krieges im Irak gehen in die Hunderttausende. Von den tödlichen Auswirkungen sind nicht nur „arabische Untermenschen“ betroffen, sondern auch die kämpfenden Soldaten, derer die den Irak völkerrechtswidrig überfallen haben.
Es wurden auch in ca 300 Orten Zivilisten innerhalb der Ortschaften beschossen.

Berichten zufolge sollen von den 600.000 eingesetzten US-Soldaten beim ersten Irakkrieg, 30.000 an Krebs gestorben sein. Ebenfalls sollen über 300.000 arbeitsunfähig sein. Über die Hälfte krank durch Uranmunition.

Auszug eines internen Schreiben des Bundesverdeitigungsministerium:

„Die Bundeswehr und die anderen Bündnisarmeen sind bereits zu Beginn des Kosovo-Einsatzes im Juli 1999 von der NATO vor den möglichen Gefahren der Uran – Munition gewarnt und zu entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert worden. “

Es gab sofort Gutachten und Stellungnahmen der WHO und der internationalen Atomenergiebehörde, die das alles verharmlosten.

Auch in Wikipedia wird Uran – Mumition zwar beschrieben, aber die Gefahren und Folgen mehr am Rande erwähnt. Die Verwendung des abgereicherten Urans laut Wikipedia:

Verwendung des abgereicherten Urans

Als Nebenprodukt der Anreicherung entsteht abgereichertes Uran. Je Tonne für zivile Zwecke angereichertem Kernbrennstoff fallen etwa 5,5 Tonnen abgereichertes Uran mit einem 235U-Gehalt von ca. 0,3 % an. Es wird wegen seiner hohen Dichte unter anderem in Ausgleichsgewichten für Flugzeugtragflächen und Renn-Yachten sowie militärisch in Uranmunition verwendet. Für solche Zwecke werden aber bisher nur etwa 5 % des anfallenden abgereicherten Urans genutzt, der Rest wird eingelagert. Das Hauptinteresse an diesem Material, besonders von Seiten Russlands, besteht in der Verwendung als Mischmaterial („Blender-Material“) für die Rückumwandlung hochangereicherten (militärischen) Urans in schwachangereichertes (ziviles) Uran für den Einsatz in Leichtwasserreaktoren. Hier sei besonders die Abrüstungsaktion nach dem START-II-Abkommen genannt: „Megatonnen zu Megawatt“. Laut dem Atomgesetz der Bundesrepublik Deutschland gilt abgereichertes Uran als Wertstoff.

Gebräuchliches Internationales Recht über Jahrhunderte spiegelt sich in der St.Petersburg
Erklärung von 1868, das Haager Übereinkommen von 1899 Haager Abkommen von 1907, das Genfer Abkommen IV von 1949 und das Zusatzprotokoll 1 von 1977; auf den Gesetzen der Kriegsführung auferlegt, dass die Zivilbevölkerung in Kriegszeiten zu schützen sind.
Dieses wird bewusst durch den Einsatz von Uranmunition nicht getan.

In das Nahost Krisengebiet wurden 260 Milan – Panzerabwehrraketen mit 1000 Lenkflugkörpern geliefert.
Jede Milan-Rakete enthält 2,4 Gramm Thorium 232. Nach dem Auftreffen tritt das radioaktive Thorium aus. Bei 1.000 Lenkflugkörpern ist das freigesetzte Thorium 2,4 Kilogramm.
Auf einem Truppenübungsplatz in Italien wurden ebenfalls mehr als 1000 Milan getestet. Dort sind 65% der Hirten an Krebs erkrankt. Viele von ihnen sind inzwischen verstorben. Durch die Exhumierung von 20 Hirten konnten auffällig erhöhte Thoriumwerte in den Knochen ermittelt werden.

Fotos :
https://ansarulhaqq.wordpress.com/2010/09/12/opfer-von-uranmunition-verwendet-durch-us-terroristen-in-afghanistan/

Quelle: Auszug aus Wikipedia, öffentliche Medien

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