USA: McDonald’s Nahrung aus dem Chemielabor

McDonald’s war über zehn Jahre in Bolivien. Auch in den großen Städten des südamerikanischen Landes, wie z.B. La Paz, Cochabamba und Santa Cruz de la Sierra, hatte McDonald’s keinen Erfolg.

Der Rückzug aus Bolivien war so erstaunlich, dass ein Dokumentarfilm mit den Titel „Warum McDonald’s in Bolivien scheiterte“ („Why McDonald’s went broke in Bolivia“) gedreht wurde.

Der McRib besteht unter anderen aus Kutteln, Schweineherz und gekochtem Schweinemagen und wird in Rippenform gepresst, sowie aus Chemikalien wie z. B. Azodicarbonamid, welches das Brötchen bleichen soll.

Nachdem sich von McDonald’s zurück gezogen hatte,komponierten die Bolivianer ein Lied. Darin singen sie von ihrer geliebten bolivianischen Küche und davon, dass McDonald’s sie nicht verführen konnte. „Ay, el buen gusto es mio!“, singen sie: „Der gute Geschmack gehört mir!“

Ebenfalls hat McDonald’s in Griechenland wenig Erfolg. Viele Filialen mußten schon geschlossen werden.

Der englische Fernsehkoch J. Oliver gewann ein Gerichtsverfahren gegen den Fastfood-Giganten McDonald’s. Was der US-Konzern seinen Kunden serviert, darf man nicht als Nahrung bezeichnen, denn das „Fleisch“ besteht lediglich aus Fett und Ammoniak.

McDonald’s beschreibt dies als gewaschenem“ Rinderfett. Dieses Rinderfett wird in Ammonium-Hydroxid gewaschen. Mit Nahrung hat dies nach Ansicht des Gerichtes nichts mehr zu tun.

Die Fastfood-Kette nimmt ein „Ausgangsprodukt“ , das nicht mal ein Hund essen würde und macht daraus mit Hilfe von chemischer Bearbeitung eine Substanz die der Mensch essen kann“, sagte J. Oliver.

Auch die Farbe der Produkte werden mit Hilfe von Chemie verändert, damit das Ganze appetitlicher aussieht. Während eines Interviews demonstrierte der mehrfach ausgezeichnete Koch, wie man aus Fett, Haut und inneren Organen eine Substanz herstellen kann, die wie Fleisch aussieht und essbar ist.

Bisher ist die Verwendung von Ammonium-Hydroxid zur Lebensmittelbehandlung vor allem bei McDonald’s USA üblich und auch gesetzlich erlaubt.

Sollte sich mit dem Freihandelsabkommen TTIP auf dem europäischen Markt US-amerikanische „Qualitätssicherungsstandards“ durchsetzen, dann bekommen die McDonalds-Feinschmecker auch ein Chemiegemisch als Nahrung.

McDonald’s drops „pink slime“ beef

www.youtube.com/watch?v=II14yxN71Dk

Por qué quebro McDonalds en Bolivia.flv

www.youtube.com/watch?v=ehdYBW7kDOU

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