Diese Unterstützung bekommen Flüchtlinge in EU-Ländern

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Europa – und je nach EU-Staat erhalten die Zuwanderer deutlich unterschiedlich hohe finanzielle Unterstützung. Neben Unterbringung und Verpflegung gewähren viele Staaten den Asylwerbern auch ein Taschengeld, während andere fast gar nichts zahlen. Wie viele Flüchtlinge die 28 EU-Staaten bisher aufgenommen haben und was sie den Flüchtlingen zahlen, lesen Sie im hier im Überblick.

Eines vorweg: Eine einheitliche Übersicht der finanziellen Leistungen für die Flüchtlinge in den einzelnen EU-Ländern gibt es im sonst so statistikwütigen Europa nicht – wohl auch nicht unbegründet, angesichts der Tatsache, dass Schlepper zuletzt mit einer Tabelle hausieren gingen, auf der die vermeintlich großzügigsten Aufnahmeländer Europas aufgelistet waren.

Ein Überblick ist auch deshalb schwer zu erstellen, weil es in vielen Ländern Sonderregelungen bzw. Einschränkungen gibt. So werden mancherorts in Europa etwa vom Taschengeld die Kosten für die Unterbringung noch abgezogen. Häufig wird auch unterschieden, ob die Flüchtlinge in einer öffentlichen Einrichtung oder privat untergebracht sind, ob sie mehrfach am Tag verpflegt werden oder sich selbst versorgen müssen, ob sie schulpflichtige Kinder haben oder allein unterwegs sind.

Österreich
Zahl der Flüchtlinge: Genaue Zahlen zu den nach Österreich eingereisten Flüchtlingen liegen nicht vor, auch weil viele von ihnen das Land nur durchquert haben, knapp 200.000 alleine im September. Ende September befanden sich 53.000 Flüchtlinge in der Grundversorgung. 46.133 Asylgesuche wurden von Jänner bis Ende August gestellt.

Was bekommen sie: 50 Euro Taschengeldim Monat bekommen Flüchtlinge, die in öffentlichen Einrichtungen wohnen. Dazu erhalten sie kostenlos Mahlzeiten oder fünf Euro am Tag, um Essen zu kaufen. Menschen in privaten Unterkünften erhalten seit Ende September einen Mietkostenzuschuss von monatlich bis zu 150 Euro pro Person oder 300 Euro pro Familie. Außerdem bekommen sie 210 Euro für Essen und andere Lebenshaltungskosten sowie 100 Euro für jedes Kind, 150 Euro im Jahr für Kleidung und 200 Euro im Jahr für Schulbedarf. Asylwerber werden krankenversichert.

Deutschland
Zahl der Flüchtlinge: Rund 577.000 Menschen reisten von Jänner bis Ende September offiziellen Zahlen zufolge ein. Hinzu kommen allerdings laut Schätzungen bis zu 290.000 unregistrierte Migranten. 303.443 stellten bis Ende September offiziell einen Asylantrag.

Was sie bekommen: Flüchtlinge erhalten kostenlose Mahlzeiten in den Erstaufnahmestellen und 143 Euro im Monat für Grundbedürfnisse. Nach drei Monaten erhöht sich der Betrag auf maximal 216 Euro monatlich. In Zukunft sollen Flüchtlinge bis zu sechs Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen leben. Damit bliebe der Betrag in dieser Zeit bei 143 Euro. Für Kinder werden bis zu 92 Euro in Abhängigkeit vom Alter ausgezahlt. Für Verpflegung gibt es maximal 359 Euro für einen Erwachsenen und bis zu 269 Euro für ein Kind. Dazu zahlt der Staat die Miete.

Belgien
Zahl der Flüchtlinge: Hochrechnungen zufolge werden bis Jahresende rund 40.000 Flüchtlinge erwartet. Mehr als 22.500 Asylanträge wurden von Jänner bis Ende September gestellt.

Was sie bekommen: 29,60 Euro Taschengeld pro Monat, dazu kostenlose Verpflegung, Kleidung in staatlichen Flüchtlingsunterkünften. Wer privat untergebracht ist, bekommt für Miete bis zu 276 Euro im Monat (Erwachsene) dazugezahlt. Eine vierköpfige Familie mit Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren kommt inklusive Taschengeld auf zusammen 666,80 bis 738,80 Euro. Das gilt aber nur für Asylwerber, die privat untergebracht sind. Flüchtlinge, die in staatlichen Unterkünften leben, werden grundsätzlich mit Lebensmitteln versorgt und erhalten nur Taschengeld. Außerdem besteht Anspruch auf Arztbesuche, Medikamente, Übersetzungs- und Rechtsbeistand.

Bulgarien
Zahl der Flüchtlinge: Etwas mehr als 10.000 Asylwerber wurden von Anfang des Jahres bis August registriert.

Was sie bekommen: Flüchtlinge wohnen in staatlichen Unterkünften, werden dort versorgt. Der Unterhalt beträgt 153 Euro monatlich pro Kopf. Zusätzlich gibt es zweimal im Monat Pakete mit Hygieneartikeln im Wert von jeweils knapp fünf Euro. Außerdem gibt es für alle ein Taschengeld von umgerechnet 33,23 Euro im Monat.

Dänemark
Zahl der Flüchtlinge: Knapp 7000 Asylwerber wurden von Jänner bis Ende August registriert. Die Zahl dürfte seither, auch wenn das Land aufgrund seiner verschärften Asylpolitik mittlerweile als Transitland gilt, weiter beträchtlich gestiegen sein. So wurden die Asylanträge Ende September auf rund 600 pro Woche geschätzt.

Was sie bekommen: Seit der Verschärfung des Asylgesetzes mit 1. September bekommt ein alleinstehender anerkannter Flüchtling 800 Euro statt den bisherigen 1450 Euro im Monat. Das Geld muss allerdings mit 44 Prozent versteuert werden, womit netto 450 Euro übrig bleiben. Wer einen Sprachtest besteht, bekommt monatlich 200 Euro extra. Unterkunft ist frei.

Estland
Zahl der Flüchtlinge: 144 Asylwerber wurden von Jänner bis Ende August registriert, mittlerweile dürften es rund 200 sein. Bisher sind alle Asylsuchenden in einer einzigen Unterkunft im Dorf Vao im Nordosten des Landes untergebracht. Estland gehört zu jenen EU-Ländern, die bei der Aufnahme von Flüchtlingen am restriktivsten sind.

Was sie bekommen: Jeder Asylwerber erhält monatlich 99 Euro Taschengeld und einen Zuschuss von 35 Euro für Kleidung sowie Gesundheitsvorsorge. Auch Estnisch-Sprachkurse werden angeboten.

Finnland
Zahl der Flüchtlinge: Etwa 18.000 Asylbewerber wurden seit Jänner registriert. Bis Jahresende rechnet die Regierung in Helsinki mittlerweile mit insgesamt bis zu 50.000 Flüchtlingen.

Was sie bekommen: Asylwerber über 18 erhalten eine kostenlose Unterbringung und Mahlzeiten, zusätzlich gibt es 76,29 Euro im Monat Taschengeld. Bei Selbstversorgung steigt dieser Betrag auf 267,02 Euro. Alleinerziehende Eltern erhalten diesem Schlüssel entsprechend 92,64 bzw. 316,07 Euro.

Frankreich
Zahl der Flüchtlinge: Bis Ende August wurden mehr als 40.000 Asylwerber registriert. Mehr als 25.000 weitere werden zusätzlich bis Ende des Jahres erwartet.

Was sie bekommen: Asylwerber haben Anspruch auf einen Platz in einem der etwa 300 Asylwerberheime und bekommen 11,45 Euro am Tag oder 343,50 Euro im Monat. Von dem Geld müssen sie sich Essen kaufen, allerdings gibt es ein großes Angebot an kostenlosen oder sehr preisgünstigen Essenausgaben etwa bei sogenannten Tafeln. Während des laufenden Asylverfahrens ist die Krankenversicherung kostenlos.

Griechenland
Zahl der Flüchtlinge: Mehr als 8500 registrierte Asylwerber zählten Griechenlands Behörden bis Ende August. Bis Anfang Oktober kamen in diesem Jahr rund 400.000 Menschen in dem südlichen EU-Land an – die meisten von ihnen zogen weiter Richtung Mitteleuropa.

Was sie bekommen: Griechenland bietet Asylwerbern keinerlei finanzielle Unterstützung. Neben den staatlichen Flüchtlingscamps, die heillos überfüllt sind, stehen rund 1100 Betten in sogenannten Ankunftszentren für Asylwerber zur Verfügung, die von Hilfsorganisationen finanziert und betrieben werden. Zusätzlich können Asylwerber in Hostels oder Pensionen untergebracht werden. NGOs sorgen zudem auch für Verpflegung und Kleidung.

Großbritannien
Zahl der Flüchtlinge: Mehr als 19.000 Asylwerber wurden heuer bis Ende August registriert.

Was sie bekommen: Wöchentlich werden rund 50 Euro pro Person an Taschengeld bezahlt, womit die Asylwerber auch ihre Verpflegung bezahlen müssen. Schwangere oder Mütter mit Kleinkindern bis drei Jahren erhalten bis zu 57 Euro pro Woche. Außerdem besteht Anspruch auf Arztbesuche und Medikamente. Die Kosten für die größtenteils privat betriebenen Unterkünfte werden vom Staat beglichen.

Irland
Zahl der Flüchtlinge: mehr als 2000 registrierte Asylwerber.

Was sie bekommen: Der Staat bezahlt eine voll ausgestattete Unterkunft in einem der Regionalzentren des Landes und die Verpflegung. Wöchentlich bekommt ein erwachsener Asylwerber zudem 19,10 Euro Taschengeld, Kinder 9,60 Euro. Es besteht Anspruch auf Arztbesuche und Medikamente.

Italien
Zahl der Flüchtlinge: Knapp 39.000 wurden heuer bis Ende August registriert. Die Regierung in Rom rechnet bis Ende des Jahres mit einem weiteren deutlichen Anstieg.

Was sie bekommen: Der Staat zahlt 35 Euro pro Tag für jede untergebrachte Person, davon wird jedoch der größte Teil für die Versorgung der Menschen in den jeweiligen Einrichtungen verwendet. Flüchtlingen steht ein Taschengeld von 2,50 Euro pro Tag zu. In einigen Flüchtlingszentren wird Sprachunterricht angeboten. Nach Bewilligung des Antrags dürfen Einwanderer arbeiten, Geldleistungen und Unterkünfte erhalten sie dann nicht mehr.

Kroatien
Zahl der Flüchtlinge: Kroatien gilt in der aktuellen Flüchtlingskrise als Transitland. Tausende einreisende Flüchtlinge werden derzeit nahezu täglich gezählt, Asyl beantragten aber bis Ende August lediglich rund 120 Menschen.

Was sie bekommen: Nach Anerkennung des Asylgesuchs übernimmt der Staat bis zu zwei Jahre die Mietkosten. Voraussetzung: Die Migranten sind nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen.

Lettland
Zahl der Flüchtlinge: Seit Jänner gab es 181 registrierte Asylwerber in Lettland. 776 weitere Flüchtlinge will die Regierung in den kommenden zwei Jahren aufnehmen.

Was sie bekommen: Asylwerber bekommen eine kostenlose Unterkunft, zusätzlich 66 Euro Taschengeld pro Monat für Verpflegung und Hygieneartikel.

Litauen
Zahl der Flüchtlinge: 152 seit Jänner 2015. Die EU verlangt, dass Litauen weitere 919 Asylwerber aus Italien und Griechenland aufnimmt.

Was sie bekommen: zehn Euro pro Monat Taschengeld bei Unterbringung in einer Flüchtlingsunterkunft. Wird ein Asylantrag gewährt, gibt es monatlich 61,50 Euro, dazu Kleidung und einen Sprachlehrgang. Bei einer eigenen Wohnung zahlt der Staat den Umzug und übernimmt die Miete für ein Jahr.

Luxemburg
Zahl der Flüchtlinge: Der Kleinstaat (560.000 Einwohner) hat dieses Jahr bisher 727 Flüchtlinge registriert, rechnet mit „ein paar Hundert weiteren“ bis Jahresende.

Was sie bekommen: Flüchtlinge, die in ihren Unterkünften komplett versorgt werden, erhalten nur ein Taschengeld: Erwachsene und unbegleitete Jugendliche bekommen 25 Euro pro Woche, Kinder die Hälfte. Ohne Essensangebot gibt’s 225 Euro pro Monat (Erwachsene).

Malta
Zahl der Flüchtlinge: Auf Malta (423.282 Einwohner) wurden bis September nur 980 Flüchtlinge registriert. Bis Jahresende werden bis 500 weitere erwartet.

Was sie bekommen: Für die Dauer ihrer Asylverfahren sind männliche Flüchtlinge in fünf Lagern interniert, während Frauen und Kinder in offenen Einrichtungen betreut werden, die meist die Kirche oder der Staat betreibt. In diesen Einrichtungen bekommen die Flüchtlinge Essen und 130 Euro pro Monat an Taschengeld.

Niederlande
Zahl der Flüchtlinge: Bis September waren rund 17.000 Flüchtlinge registriert, 9000 weitere werden bis Jahresende erwartet.

Was sie bekommen: Flüchtlinge werden in staatlichen Zentren untergebracht. Jeder Erwachsene erhält wöchentlich 20 bis 45 Euro für Essen und zusätzlich 13 Euro für andere Bedürfnisse. Zusätzlich ist es Asylwerbern erlaubt, einen Job im Asylzentrum anzunehmen und so zusätzlich 14 Euro pro Woche zu verdienen. 24 Wochen im Jahr dürfen sie außerdem auch außerhalb des Zentrums arbeiten.

Polen
Zahl der Flüchtlinge: 5422 Asylwerber wurden seit Jänner registriert. Bis Ende 2015 könnten ca. 7500 hinzukommen.

Was sie bekommen: Asylwerber bekommen 70 Zloty (16,60 Euro) Taschengeld pro Monat und einmalig 140 Zloty (33 Euro) für Kleidung. Wer außerhalb eines Heimes wohnt, erhält 750 Zloty pro Monat (knapp 180 Euro). Anerkannte Asylwerber bekommen für ein Jahr 1335 Zloty pro Monat (318 Euro), dazu medizinische und psychologische Hilfe und einen Rechtsbeistand.

Portugal
Zahl der Flüchtlinge: 616 bis September 2015. Bis Jahresende werden weitere 200 erwartet.

Was sie bekommen: Flüchtlinge werden in Heimen untergebracht und verpflegt. Anerkannte Asylwerber dürfen arbeiten. Sonstige Leistungen hängen von der individuellen Situation ab.

Rumänien
Zahl der Flüchtlinge: 945 seit Jahresbeginn. Die EU will Rumänien mindestens weitere 4180 Asylwerber aus anderen Ländern zuteilen.

Was sie bekommen: staatliche Hilfe von rund 130 Euro pro Person und Monat, allerdings ist das auf neun Monate begrenzt. Wenn über den Asylantrag nach einem Jahr noch nicht entschieden wurde, darf sich der Betreffende einen Job suchen.

Schweden
Zahl der Flüchtlinge: rund 44.500 seit Jahresanfang.

Was sie bekommen: Bei der Erstaufnahme gibt es Kleidung, Bettwäsche etc., danach folgt die Verteilung auf Unterkünfte. In staatlicher Unterkunft steht kostenlose Verpflegung bereit, dazu 24 Kronen (rund 2,50 Euro) pro Tag für Erwachsene. Bei Selbstverpflegung in Wohnungen gibt es 71 Kronen (rund 7,60 Euro) pro Tag je Erwachsenem, bis zu 5,25 Euro je Kind. Derzeit wird außerdem ein zweijähriger Integrationsplan ausprobiert, der Sprachunterricht und Hilfe bei der Jobsuche beinhaltet.

Slowakei
Zahl der Flüchtlinge: lediglich 72 registrierte Asylbewerber. Die Zahl wird bis Ende 2015 kaum ansteigen. Geringe Leistungen und die restriktive Asylpolitik sind unter anderem Gründe dafür.

Was sie bekommen: Im Aufnahmelager erhalten Asylwerber 40 Cent pro Tag. Nach Genehmigung des Asylantrags besteht das Recht auf Arbeit oder Sozialhilfe. Dazu gibt es eine einmalige Starthilfe in Höhe von 300 Euro.

Slowenien
Zahl der Flüchtlinge: 125 Flüchtlinge im heurigen Jahr.

Was sie bekommen: Asylwerber werden in Sammelunterkünften aufgenommen. Dort gibt es Verpflegung, dazu 18 Euro pro Monat Taschengeld. In Slowenien dürfen Asylwerber arbeiten, um sich den Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

Spanien
Zahl der Flüchtlinge: rund 6600, weitere 12.401 Asylwerber sollen auf EU-Beschluss aus Italien und Griechenland nach Spanien umgesiedelt werden.

Was sie bekommen: Für Essen, Hygieneartikel etc. gibt es maximal 51,60 Euro pro Monat für jeden Erwachsenen und maximal 19 Euro pro Kind. Dazu erhalten alle eine kostenlose Karte für die Öffis und bis zu 363 Euro pro Jahr für Kleidung.

Tschechien
Zahl der Flüchtlinge: Nur 805 registrierte Asylwerber gab’s seit Jahresbeginn. Wegen der restriktiven Asylpolitik wird die Zahl bis Ende 2015 kaum weiter ansteigen.

Was sie bekommen: Asylwerber erhalten freie Unterkunft, dazu gibt es ein Taschengeld von 360 Kronen (rund 13 Euro) pro Monat. Im ersten Jahr nach Ansuchen um Asyl ist es nicht erlaubt, einen Job anzunehmen.

Ungarn
Zahl der Flüchtlinge: rund 143.000 Asylanträge seit Jänner 2015. Bis Ende 2015 werden täglich weitere 6000 erwartet.

Was sie bekommen: Im Erstaufnahmelager gibt es Gratis-Verpflegung, ab dem zweiten Monat bekommen alle dann auch rund 22 Euro Taschengeld pro Monat. Eine anerkannte Flüchtlingsfamilie kann für weitere zwei Monate im Lager bleiben, erhält dort weiterhin Taschengeld und einige Vergünstigungen.

Zypern
Zahl der Flüchtlinge: bislang 977 Anträge. Nach EU-Beschluss soll Zypern weitere 320 Flüchtlinge aus anderen EU-Ländern aufnehmen.

Was sie bekommen: Asylwerber erhalten eine Art Sozialhilfe, um Essen und Kleidung zu finanzieren. Wenn nach sechs Monaten noch nicht über den Asylantrag entschieden wurde, dürfen die Betroffenen einer geregelten Arbeit in gewissen Bereichen nachgehen. Jeder, der einen positiven Asylbescheid in Händen hält, kann seine Familie nachholen, erhält Reisedokumente und eine Arbeitserlaubnis. Wer nur einen „subsidiären Status“ erhält, muss alle drei Jahre einen neuen Antrag stellen und bekommt keine Reisedokumente.

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