„Blaulicht“ – Junge Polizistin kritisiert aggressive Einwanderer

Irgendwann hat es Tania Kambouri 2013 einfach gereicht: Nach einem Einsatz, bei dem die griechischstämmige deutsche Polizistin von Einwanderern wieder einmal nur wüst beschimpft und beleidigt worden war, setzte sie sich nach Dienstende an den PC und schrieb einen Leserbrief an die Zeitschrift der Polizeigewerkschaft GdP. Und bekam dafür viel Zuspruch von ihren Kollegen.

Inzwischen hat sie ein Buch geschrieben, um – wie sie sagt – „den Finger in die Wunde zu legen“, auch wenn ihr bewusst sei, wie explosiv das Thema ist.

Auslöser für den Brandbrief war eine üble Beschimpfung durch einen türkischstämmigen Mann gewesen, der die Polizei angerufen hatte, sich allerdings nicht mit Kambouri und ihrer Kollegin, die er als „Bullenschlampen“ titulierte, unterhalten wollte. „Wie sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn straffällige Migranten sich (weiterhin) weigern, die Regeln in ihrem Gast- bzw. Heimatland zu akzeptieren?“, fragte die damals 30-jährige Kambouri, die im Streifendienst arbeitet. „Meine Kollegen und ich werden täglich mit straffälligen Migranten, darunter größtenteils Muslime (Türken, Araber, Libanesen, usw.) konfrontiert, welche nicht den geringsten Respekt vor der Polizei haben“, berichtete die Polizistin mit Migrationshintergrund.

Deutsche Kollegen und Freunde würden ihr gegenüber oft äußern, dass sie sich in ihrem eigenen Land nicht mehr wohlfühlen. Etwas, dass sie bestätigen könne, da sie sich als Migrantin aufgrund der Überzahl ausländischer Straftäter in vielen Teilen ihrer Heimatstadt Bochum ebenfalls nicht mehr wohlfühle, so Tambouri. „Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über straffällige Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt“, schrieb sie 2013 in ihrem Brandbrief an die GdP.

„Wo sind wir mittlerweile gelandet“
Es könne doch nicht sein, dass Polizeibeamte kaum noch Rechte hätten und dass Menschen, die das Grundgesetz nicht achten und eine (illegale) Parallelgesellschaft geschaffen haben, hier tun und lassen können, was sie wollen. „Wo sind wir mittlerweile gelandet?“, fragte Kambouri in ihrem Schreiben. „Ist es schon so weit gekommen, dass die deutsche Polizei bzw. der Staat sich (negativ) anpassen muss und wir unsere demokratische Vorstellung in gewissen Lebens-/Einsatzsituationen einschränken und aufgeben müssen?“

Kambouris Lösungsvorschlag: Eine härtere Linie Deutschlands gegen Rechtsbrecher mit Migrationshintergrund. Sie forderte in ihrem Brief ernsthafte Sanktionen wie angemessene Geldstrafen, Kürzung oder Streichung von Sozialleistungen, Gefängnis und notfalls sogar die Ausweisung. „Denn in die Herkunftsländer möchte kaum keiner zurück, da dort die Lebensbedingungen oft mangelhaft und nicht mit der hiesigen staatlichen Unterstützung vergleichbar sind“, schloß sie ihren Brief. Die Resonanz darauf war überwältigend: Hunderte Polizei-Kollegen unterstützten ihren Beitrag und ermutigten sie, ihre Kritik in die Öffentlichkeit zu tragen.

„Ich will den Finger in die Wunde legen“
Sie hetze nicht gegen Ausländer sagte Kambouri in einem Interview mit der FAZ, denn sie „habe ja selbst eine Einwanderungsgeschichte“. Sie stehe bloß für die große Mehrheit von Migranten, die bestens integriert sei. Und genau deshalb dürfe man die Augen nicht vor einer Minderheit verschließen, die ganze Stadtteile terrorisiere. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung sei sie den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt, sagt sie. Mit ihrem 200 Seiten starken Buch „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“, das Anfang Oktober erscheinen wird, setzt sie sich zur Wehr und kommt – laut eigenen Angaben – damit auch dem Ansinnen ihrer Kollegen nach: „Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist“.

Es sei höchste Zeit, Grundlegendes zu ändern. „Falls wir das unterlassen, uns stattdessen noch länger von Sozialromantikern und Kulturrelativisten blenden lassen oder die Probleme nur halbherzig angehen, steht unsere Gesellschaft vor einer inneren Zerreißprobe“, ist gleich auf den ersten Seiten ihres Buches zu lesen. Mit klaren Aussagen sei schon eine Menge zu erreichen, so Kambouri. Eine Anpassung der Einheimischen an die Einwanderer, nur um den Vorwurf der Intoleranz zu vermeiden, dürfe aber niemals stattfinden, schreibt die Polizistin, die – wie bisher – weiterhin Streife fahren möchte.

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