Die EU baut derzeit Brennpunkt-Zentren in Italien und Griechenland auf

Dort sollen Flüchtlinge mit Hilfe von EU-Beamten identifiziert und registriert werden und Asylanträge stellen können. Wirtschaftsflüchtlinge sollen mit Unterstützung der EU-Grenzbehörde Frontex abgeschoben werden.

Damit soll verhindert werden, dass Flüchtlinge so wie derzeit massenhaft in andere EU-Staaten wie Deutschland weiterreisen und sichergestellt werden, dass die Dublin-Regeln eingehalten werden. Diese sehen vor, dass ein Flüchtling in dem Staat einen Asylantrag stellen muss, in dem er zuerst europäischen Boden betritt.

Vor dem Sondertreffen der EU-Innenminister zur Flüchtlingskrise hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl davor gewarnt, „riesige Internierungslager“ an den Außengrenzen der EU einzurichten. Das Konzept der EU-Kommission zu sogenannten Brennpunkt-Zentren in stark belasteten Ankunftsländern werde dazu führen, „dass Zehntausende eingesperrt werden“, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der Nachrichtenagentur AFP.

Ein solches Vorgehen sei „eine grobe Verletzung der Menschenrechte“ und werde nur dazu führen, dass weiter Tausende versuchen würden, über illegale Wege nach Europa zu kommen.

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