Diese Woche wird Europa verändern

Grausiger Fund in einem Schleuser-Lkw, brennende Flüchtlingsheime in Deutschland und das Mittelmeer als Massengrab.

Auf all das haben weder  Brüssel und Berlin oder  Wien eine  Antwort.

Eine Woche endet in Europa, in der Hunderte Flüchtlinge starben, draußen auf dem Mittelmeer und in einem Kühllaster, abgestellt an der österreichischen Autobahn A 4.

Man konnte in dieser Woche hilflose Politiker und Behördenvertreter sehen, starke Worte und Absichtserklärungen hören.

Man konnte verfolgen, wie im sächsischen Heidenau die Gewalt eskalierte und dann Bundeskanzlerin Angela Merkel beschimpft wurde, als sie den Ort besuchte; man konnte aber auch sehen, wie viele Menschen denen helfen wollen, die da kommen.

Es war eine Woche des Entsetzens und des Zorns, der Scham über den Hass und die Gleichgültigkeit – und des Stolzes auf die Zivilcourage vieler Menschen. Es war eine Woche, die ahnen lässt, wie sehr diese Flüchtlingskrise Deutschland , Österreich  sowie ganz Europa ändern wird.

Aber wie sollen die Schleuser bekämpft werden?
Darüber wird gestritten. Zahlreiche Hilfs- und Flüchtlingsorganisationen fordern, legale Wege nach Europa zu schaffen. „Das Geschäft der Schleuser funktioniert umso besser, je höher die Zäune sind“, sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Pro Asyl.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte eine Antwort der Weltgemeinschaft auf die Flüchtlingskrise. Er sprach auch die Toten im Lkw an: „Der syrische Krieg hat sich an einem Straßenrand im Herzen Europas manifestiert“, sagte er.

Ende September will er eine Sondersitzung zu dem Thema einberufen. Ein EU-Flüchtlingsgipfel ist aber derzeit nicht geplant, sagte Kanzlerin Merkel. Ein solcher Gipfel müsse auch Entscheidungen treffen können – und  solche sehe ich  derzeit nicht.

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Ein Gedanke zu “Diese Woche wird Europa verändern

  1. die mehrheit der deutschen hat angst vor den massen der zuwanderer und flüchtlingen. sie wollen die fremden nicht kennenlernen. sie sollten diese menschen aber freundlich willkommen heissen und dankbar sein, dass sie sich nicht genauso verhalten wie die kriegerischen und gewaltbereiten europäer bei ihren gewalttätigen eroberungen der neuen kontinente. vielleicht ist das schlechte gewissen die saat der angst? müssen wir jetzt für unsere vergangenheit bezahlen? mehr hierzu: https://campogeno.wordpress.com/2015/08/29/fluechtlingsansturm-wir-bezahlen-fuer-unsere-vergangenheit/

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