Ein Gefühl von Sicherheit

Bargeldloses Zahlen wird immer öfter angeboten, und zumindest in Industrieländern haben die meisten eine Bankomat- und Kreditkarte. Den guten alten Banknoten und Münzen wird daher regelmäßig der Tod prophezeit – doch die Realität sieht anders aus, weltweit und auch in Europa: Die Nachfrage nach Bargeld steigt jährlich – und in absehbarer Zukunft wird sich daran auch nichts ändern. Ein Grund für diesen Trend: Banknoten geben in Krisenzeiten Sicherheit.

Jährlich werden weltweit rund 150 Milliarden Banknoten gedruckt. Und anders, als man angesichts der zunehmenden Verbreitung von Bankomat- und Kreditkarten und den Möglichkeiten, bargeldlos zu zahlen, denken könnte, steigt der Bedarf.

Das zeigen etwa die Auftragsbücher einer der weltweit führenden privaten Gelddruckereien – des Münchner Unternehmens Giesecke & Devrient (G&D). Das Unternehmen rechnet damit, dass die Produktion von Banknoten „in absehbarer Zeit“ um fünf Prozent jährlich zunehmen wird. Und das, obwohl es Prognosen gibt, wonach die Verwendung von Karten und elektronischer Bezahlung zweistellig wachsen wird.

„Auf Bargeld ist in Zeiten der Krise zu 100 Prozent Verlass. Erst bei einer Panik erweist sich, ob ein Finanzsystem solide ist“, so das G&D-Vorstandsmitglied Ralf Wintergast gegenüber der „Financial Times“ („FT“). „In einer Krisensituation schießt die Nachfrage nach Bargeld stark in die Höhe. Der Grund dafür ist das Vertrauen in echtes Geld.“

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