IWF mit Deutschland noch nicht einig

Der IWF will sich nur an neuen Griechenlandhilfen beteiligen, wenn Griechenland Schuldenlast gemindert wird.

Doch Deutschland sperrt sich weiterhin gegen einen Schuldenschnitt und bringt nur kleinere Erleichterungen ins Spiel.    

Doch auch nach der Einigung zwischen den Gläubigern und Griechenland über das drittes Hilfspaket bleibt der Internationale Währungsfonds bei seiner Linie.

Das neue Hilfsprogramm sei „ein wichtiger Schritt“, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Wochenende – und machte zugleich deutlich, dass die Schuldenlast dennoch „untragbar“ sei. Weitere Schuldenerleichterungen seien notwendig.

Für diese sieht das deutsche Finanzministerium aber offenbar keine Grundlage. Der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Jens Spahn, dämpfte Hoffnungen auf umfangreiche Schuldenerleichterungen. „Allenfalls etwa bei den Laufzeiten oder der Höhe der Zinsen gäbe es noch einen beschränkten Spielraum für Verbesserungen“, sagte er.

„Ein Schuldenschnitt ist und bleibt nach dem Eurovertrag ausgeschlossen.“

Ohne freiwilligen „Haircut“ Deutschlands und anderer Euro Staaten bleibt die Situation in Griechenland aber weiterhin angespannt und eine Rückkehr zu den Kapitalmärkten eine Illusion.

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